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Arbeitsplattenmöglichkeiten (hier z.B. Firma LECHNER als Informationsbeispiel)


Die Oberfläche, die aus natürlichem Quarz hergestellt wird, ist sehr widerstandsfähig gegen Flecken und Kratzer, und neigt kaum zur Flüssigkeitsaufnahme. Sie bietet viele Farben, Texturen und Formate, die das Material extrem vielseitig machen.

Kunststoffoberfläche

Arbeitsplatten mit einer Schichtstoffoberfläche gibt es in verschiedenen Stärken, Ausführungen, Belägen und Kanten. Ob Minirundung oder Dickkante, ob Schichtstoffkante, Kante in Edelstahl- oder Aluminiumoptik oder Multiplexoptik; alles ist machbar.

Ab 16 mm Stärke über 25 mm Stärke ( z.B. als Abdeckbodenmaterial ) bis 60 mm Stärke und ggf. mehr, kann ein passendes Dekor herausgesucht werden. Viele Dekore gibt es auch als Nischenrückwand in der gleichen Farbe.

Da die Stärke eines Kochfeldes in der Regel zwischen 40 mm und 55 mm liegt, ist die Realisierung einer darunter liegenden Schublade bei dünnen Arbeitsplatten nicht möglich.


Kunststein

Kunststein ist abzugrenzen von Naturstein (den natürlichen Steinen) und von den künstlichen Steinen, die von Menschen hergestellt werden, wie zum Beispiel Mauersteine, etc...

Als Kunststein werden mineralisch- (Zement und Baukalk) oder harzgebundene Werkstoffe bezeichnet, die mit Zuschlägen von beispielsweise Sanden und gebrochenem Gesteinen hergestellt wurden. Verwendet werden Kunststeine heute unter anderem für Fensterbänke, Treppen und Bodenbeläge sowie Wandfliesen im Bauwesen. Neuerdings gibt es die Quarzwerkstoffe für Küchenarbeitsplatten, die im weitesten Sinne Kunststeine sind. Kunststeine bildeten ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine Alternative zur Produktpalette der Natursteine.

Granit
Der Name Granit kommt aus dem Lateinischen (Granum = Korn).
 
Zusammensetzung des Granit:
Granit ist ein massiges, relativ grobkristallines, magmatisches Tiefengestein. Granit besteht hauptsächlich aus Quarz, Feldspäten und dunklen, mafischen Mineralen, die etwa 20–40% der Masse ausmachen. Es handelt sich dabei um Biotit (Dunkelglimmer), seltener um Amphibole oder andere mafische Minerale. Zudem kommt Muskovit (Hellglimmer). Bei den Feldspäten überwiegt der Kalifeldspat gegenüber der Plagioklase. Als Nebenbestandteile führen diese wiederum Zirkon, Apatit, Titanit, Magnetit, Rutil, Ilmenit und auch andere Erzmineralien, mit sich.
 
Entstehung des Granit:
Granit entsteht durch die Erstarrung von Gesteinsschmelzen (Magma) innerhalb der Erdkruste, meistens in einer Tiefe von mehr als 2 km unter der Erdoberfläche. Im Gegensatz dazu stehen die vulkanischen Gesteine bei denen das Magma bis an die Erdoberfläche dringt. Granit ist deshalb ein Tiefengestein (Plutonit). Gesteine, die sehr nahe an der Erdoberfläche (weniger als 2 km) erstarren, nennt man hingegen Subvulkanite, Übergangsmagmatit oder Ganggestein. Granit jedoch  entsteht in den meisten Fällen nicht aus dem flüssigen Material des Erdmantels, sondern aus aufgeschmolzenem Material der unteren Erdkruste. Für die Entstehung von solchen Magmakammern rechnet man mit Zeiträumen von 10-15 Millionen Jahren.
 
Aussehen des Granit:
Im Allgemeinen ist Granit mittel- bis grobkörnig. Er besitzt eine homogene Mineralverteilung und die daraus resultierende relativ gleichmäßige Optik. Die Größe der Kristalle schwankt meistens zwischen 1 und mehreren cm. Man kann für gewöhnlich alle Kristalle mit bloßem Auge erkennen. Das Farbspektrum reicht bei Graniten von hellem Grau bis bläulich, rot und gelblich. Dabei spielen die Art der Erstarrung und Umwelteinflüsse, denen das Gestein ausgesetzt war, ebenso eine Rolle, wie der Mineralgehalt. Die gelbe Farbe angewitterter Granite kommt von Eisenhydroxidverbindungen (Limonit), die infolge von Verwitterungseinflüssen aus primär im Granit enthaltenen Eisen führenden Mineralen entstanden sind.
 
Vorkommen des Granit:
Der Naturstein Granit gehört zu den häufigsten Gesteinen innerhalb der kontinentalen Erdkruste. Granit finden wir auf allen Kontinenten. Sie entstehen im Rahmen der Plattentektonik primär an Subduktionszonen:
Die abtauchende (ozeanische) Platte erwärmt sich, der hohe Wassergehalt lässt Sedimente aufschmelzen, dabei entsteht saures, granitisches Magma, das bei der Abkühlung im Erdinneren Granit bildet. Bei orogenen (gebirgsbildenden) Prozessen entsteht ebenfalls Granit.